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Ausflüge : Bergwanderung Lechquellengebirge
Geschrieben von Harald Steger am 07.01.2009 (301 x gelesen) Artikel vom Autor

Bergwanderung Lechquellengebirge 01.08.-03.08.2008


Freitag
Bei unserer diesjährigen Höhentour fuhren wir um 5.00 Uhr vom Dorfplatz ab und holten den Bläserkameraden Daniel in Hersbruck ab. Die Fahrt ging diesmal über Memmingen - Warth nach Lech am Arlberg. Nach einer kurzen Frühstückspause stellten wir gegen 10.30 Uhr unsere Autos in die kostenlose Tiefgarage am Postamt in Lech. Mit dem Wanderbus ging es weiter nach Älpele. Auf einem schönen Steig

wanderten wir zur Göppinger Hütte (2245m), die wir zwei Std. später erreichten. Nach einer Erfrischung und Stärkung erklommen wir den einzigen Gipfel dieser Tour, die Hochlichtspitze (2600m). Auf der Spitze angekommen und dem obligatorischen Eintrag ins Gipfelbuch merkten wir wie die Wolken immer dichter wurden und natürlich auch die Aussicht immer schlechter. Also gingen wir zurück, ohne lange auf dem Berg zu verweilen. Dies war gut so, denn kurz vor der Hütte fing es an zu regnen. Dies tat es dann die ganze Nacht hindurch. Als "Highlight" konnten wir einen Blitzeinschlag ca. 40m von der Hütte entfernt in einen Felsen erleben.

Samstag

Am nächsten Tag hatte doch der "Liebe Gott" ein einsehen mit uns, so konnten wir nach dem Frühstück trockenen Fußes die Wanderung zur Freiburger Hütte beginnen. Auf einem schmalen Steig, teilweise am Fels und über Schneefelder gingen wir durch die Johanneswanne auf das gleichnamige Joch. Über den Freiburger Höhenweg erreichten wir nach einem Abstieg auf 1871m die Formarinalpe, wo wir sehr gut und günstig verpflegt wurden. Reinhard und Christoph hatten noch nicht genug, sie wollten noch auf die Rote Wand, kehrten jedoch kurz vor dem Gipfel um.
Wir erreichten die Freiburger Hütte (1918m) über einen kleinen Weg oberhalb des Formarinsees nach insg. ca. 4,5 Std. reiner Laufzeit.

Sonntag

Schon gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf die letzte Etappe über das Steinerne Meer, einer bizarren Karstlandschaft mit unzähligen Dolinenschlünden, zum Gehrengrat (2439m). Leider blieb uns wegen Wolken und Nebel eine grandiose Aussicht verwehrt. Erst beim Abstieg auf ca. 2000m hatte die Sonne ein einsehen und setzte sich immer mehr durch. Bereits am Spullersee hatten wir einen fast wolkenlosen Himmel und konnten so noch einmal die Hochlichtspitze von der anderen Seite des Tales bewundern. Da der Bus kurz vor erreichen abgefahren ist und wir nicht warten wollten, machten wir noch einen Abstieg von ca. 15 min. auf der Strasse zur Daaser Alpe. Dort wurden wir super nett, freundlich und günstig versorgt. Gerne verpassten wir mehrere Busse ins Tal. Doch einmal musste es soweit sein. Schweren Herzens nahmen wir Abschied von den Lechtaler Alpen.

Alles in allem eine anspruchsvolle aber sehr schöne Wanderung, bei schlechtem Wetter ist aber dringendst abzuraten.

  
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